Willkommen bei den Oldtimerfreunden Michelsberg

Südöstlich von Münstereifel, östlich von Schönau und Mahlberg liegt auf der Kuppe des 588 m hohen Michaelsberges inmitten der schönen Eifellandschaft die alte, bis zum heutigen Tage viel besuchte Wallfahrtskirche, die dem Berg seinen Namen gegeben hat. Vorher hieß er, wie heute noch das benachbarte Dorf “Mahal” oder “Mahlberg”, d. h. aus dem Altdeutschen übertragen: “Berg des Gerichtes” (oder der Opferstätte).”

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Ich weiß das vom Hörensagen; ob es wahr ist, kann ich nicht sagen: Als auf dem Michelsberg eine Kirche gebaut wurde, hat der Teufel die Steine auf seinem Buckel herangetragen. Man hatte ihm gesagt, das sollte ein 'Kartenhaus', Wirtshaus, werden; darüber freute er sich und trug tüchtig Steine zusammen. Wie der Bau bald fertig ist, erkennt er, dass es eine Kirche wird. Aus Zorn wirft er die Steine fort und die fallen dorthin, wo es der 'weiße Stein' heißt. Dort liegen mehre schwere Steinblöcke. Man sieht die Klauen in dem Stein abgebildet.

Erzähler um 1900 Marx aus Pesch. In: Gottfried Henßen: Sagen, Märchen und Schwänke des Jülicher Landes, Bonn 1955, Seite 70, Nr. 78

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